KINDERN GRENZEN SETZEN – liebevoll und konsequent

am Anfang steht:

dem Kind liebevolle und positive Aufmerksamkeit schenken, es gibt viele Dinge am Tag die es richtig und gut macht, loben sie es dafür.

Und wenn’s brenzlig wird, steigen sie aus, suchen sie sich einen Notausgang z.B. im Nebenzimmer, in der Regel begegnen sie ihrem Kind dann nach einer gewissen Zeit wieder gelassener.

sachliche Tipps in Kurzform:

  •  Das Wort –Nein- sollte begründet sein.                                                                               bestimmend mit klaren, kurzen Aussagen.
  • Regeln und Grenzen altersgemäß klar, freundlich und deutlich formulieren, Kinder müssen wissen was sie dürfen und was unerwünscht ist,  Kinder sind bereit ihr Verhalten auch ohne Bestrafung zu verändern, wenn die Eltern  fair und respektvoll mit ihnen umgehen.
  • Wenn Kinder Grenzen nicht verstehen deuten sie diese als Strafe und Verbot, was nicht selten in Machtkämpfe (Trotz) ausartet,  besser Vereinbarungen  nochmals neu überdenken und mit Kindern zusammen aushandeln (Alter des Kindes beachten).
  • Häufige Wiederholungen (NEIN) und nicht direkte adressierte Grenzsetzungen machen Kinder taub,  bei Kleinkindern kann man bei praktischen Vorkehrungen (z.B. Gefahrenquelle wegräumen) die Anwendung des Neins reduzieren.
  • Regeln sind nur wirksam, wenn bei Regelverstößen auch logische (natürliche) Folgen bekannt sind,  bestimmte Verbote verstehen Kinder nur, wenn diese immer und unter allen Umständen gelten, möglichst vorher mit den Kindern die Konsequenz bei Nichteinhaltung besprechen.
  • Die Einhaltung der Konsequenz ist wichtig,  sie verhindert, das bestimmte Dinge immer wieder aufs Neue Konflikte auslösen, das Einnschätzungsvermögen des Kindes wird gefördert. Kinder bekommen dadurch eine feste Orientierung und ein Gefühl von Sicherheit.
  • Nur auf der Ich-Ebene mit Kindern sprechen,  z.B. Ich mag dieses Verhalten nicht.
Häufig kommen  positive Konsequenzen – für das was ein Kind gemacht hat –  zu kurz, weil man viel zu beschäftigt ist mit dem, was nicht gut läuft. Aber Kinder lernen aus den Folgen ihres handelns, auch den positiven, also anerkennen und ermutigen ggf. belohnen.
Fragen?
Kontakt: www.erziehungsberaterin-habeck.de/kontakt
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